Schrebergarten – so geht’s

18. Juni 2010 | von | Rubriken: Schwerpunkt
© rsphoto - Fotolia.com

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Ein Garten mitten in der Stadt? Eigentlich unbezahlbar. Wäre da nicht die Tradition der Schrebergärten, die auch heute wieder viele – jüngere – Menschen begeistert.

Denn diese Grundstücke werden von den Kleingartenvereinen günstig an die Mitglieder verpachtet. Mehr als eine Million Schrebergärten bedecken alleine in Deutschland eine Fläche von über 46 Tausend Hektar! Die Höhe der Pacht ist dabei von festgelegten Kriterien abhängig, bei denen Art und Alter der Laube, Pflanzenbewuchs und andere Faktoren berücksichtigt werden müssen. Gewinn ist dabei nicht zu machen: Hat ein Pächter viel Zeit und Liebe in seinen Garten gesteckt, werden ihm dennoch nur die Grundwerte ersetzt – denn die Wurzeln der Schrebergartenidee stammen aus den Sozial- und Arbeiterbewegungen des 19. Jahrhunderts.

Wer einen Schrebergarten pachten möchte, muss zunächst Mitglied in einem Kleingartenverein werden. Dort werden die Bewerber nach unterschiedlichen Kriterien ausgesucht – es gibt Wartelisten, Bewerbungsverfahren und in manchen Kommunen auch soziale Grenzen: In München gibt es feste Einkommensgrenzen (in anderen Städten nicht üblich).

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