Stile und Ziele – Garten gestalten
26. Juni 2010 | von | Rubriken: GestaltungDie Ansprüche an den Garten sind zahlreich: Selbstversorgung mit Gemüse und Kräutern, Erholung zwischen prachtvollen Blumen und Sträuchern, eine Spielwiese für Kinder und vielleicht noch ein Biotop für Frosch und Fisch – da werden 300 qm schnell überschaubar.
Eine gute Planung ist also nötig, vor allem, wenn es sich um einen neuen Garten oder ein verwildertes Grundstück handelt, dass neu gestaltet werden soll. Zunächst sollten die Hauptziele festgelegt werden (also was ist im Vordergrund: Gemüsegarten oder Rosenzucht?), dann sind die Gegebenheiten zu prüfen:
- Sind alle Bereiche gleich besonnt?
- Wo werfen Bäume und Gartenhaus ihren Schatten?
- Welcher Bereich bietet Ruhe oder Sichtschutz für einen Erholungsbereich?
- Wo sollen vielleicht noch Hecken und Bäume gepflanzt werden und wie wirkt sich das wieder auf geplante Gemüsebeete aus?
Inzwischen sind längst nicht mehr alle Gartenvereine so streng in Wuchshöhen und Flächenanteilen – so kann sich der Schrebergärtner verstärkt auf sinnvolle Arbeiten konzentrieren und seine Phantasie freier spielen lassen. Dennoch sollte man vor Planungsbeginn klären, welche Regeln einzuhalten sind. Erlaubt ein Verein z.B. das Grillen nicht, kann man den entsprechenden Platz dafür anders nutzen.
In jedem Fall sollte die zur Verfügung stehende Zeit in der Planung eine Rolle spielen: Wer es gerade mal schafft, den Nutzgarten zu bearbeiten, wird mit pflegeintensiven Stauden und Hecken nicht glücklich – aber zum Glück gibt es pflegeleichte Alternativen.
Und wer es ganz exotisch mag, kann auch ungewöhnliche Elemente integrieren: Steingärten bis zum Zengarten mit weißem Kies und Buddha sind noch die bekannteren Exoten.
